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Trainerwort zum Jahresende 2009 / Rück- und Ausblick

Liebe Handballfreunde des TVL,

oft denke ich wie schnell doch die Zeit rast, gefühlt sind für mich die Vorbereitungsphase und der Start in die Liga mit den vielen Neuzugängen noch gar nicht lange her. Ein Blick auf den Kalender verrät aber zuverlässig, dass die Weihnachtsfeiertage unmittelbar vor der Tür stehen und das Jahr 2009 sich bereits wieder dem Ende zuneigt.

Grund genug für mich, nach längerer Zeit und zum Ende dieses Jahres ausführlich Stellung zu beziehen und vielleicht die ein oder andere Information aus der Mannschaft und dem Vereinskreis auch mit ehrlichen Worten darstellen zu können, die ansonsten in der Hektik des Alltags untergeht.

Falls Sie/Falls Du hierzu Lust und Zeit haben, freue ich mich hierüber sehr. Suchen Sie rein sportliche Kurzinformationen ist eher die Startseite und der Tabellenbereich, dass was Sie/Du suchen.

Here we go....

Mit meinem Trainerwort vor Saisonbeginn hatte ich, in Absprache mit Martin Grothaus, das Ziel unserer Arbeit von Anfang an festgesetzt und möchte dies hier nochmals anführen:

„Angesichts der Tatsache des Neuaufbaus und in der letzten Saison erst im vorletzten Spiel die Liga gehalten zu haben müssen wir uns in Geduld üben. Ich freue mich auf diese tolle Aufgabe eine neue junge Mannschaft formen und hoffentlich früh in der Rückrunde für eine Etablierung in der Kreisliga B sorgen zu dürfen. Ich denke Anfang Dezember, nach dem Spiel gegen Schildesche 3, werden wir deutlichst wissen wo wir stehen. Viel wird davon abhängen wie schnell wir die Abwehr in den Griff bekommen werden. Mit durchschnittlich deutlich mehr als 25 Toren in der Offensive während der Vorbereitung, wäre dann durchaus der ein oder andere Sieg bereits erzielbar.“

Ich möchte an dieser Stelle meiner noch so jungen und praktisch völlig neu zusammen gewürfelten Mannschaft vor allem an erster Stelle in menschlicher Hinsicht ein Kompliment aussprechen. Unter Berücksichtigung der Spielklasse und des privaten Stresses der von jedem vom Schüler bis zum Studierenden, vom Vater bis zum Selbständigen in der heutigen Zeit bewältigt werden muss, konnte ich mich fast immer über eine sensationellen Trainingsbeteiligung mit hoher Intensität und Konzentration freuen. Ebenso gelang es in der Mannschaft von Anfang an eine Stimmung zu erzeugen, in der vor allem im Vordergrund steht, wirklich ein Team zu sein und dies nicht nur in sportlicher Hinsicht. Neun neue Spieler zu integrieren, massive – auch qualitative Abgänge – zu verkraften, Jungspieler mit keiner oder nur einjähriger Erfahrung frühzeitig in die Verantwortung zu nehmen, keine leichte Aufgabe und dies weder für die verbliebenen Führungsspieler wie ebenso dem Trainerstab und die Vereinsverantwortlichen im Allgemeinen.

Mit dem Einstieg in die Saison gelang uns ein zu diesem Zeitpunkt sensationelles Unentschieden gegen die leistungsstarken Spieler vom VfB Jöllenbeck, die die ganze Saison bisher unter den ersten vier Plätzen zu finden waren. Der weitere Einstieg in die Saison gestaltete sich jedoch frühzeitig schwierig. Tobias Schultz war zu Anfang beruflich eingebunden. Andreas Allewelt hatte sich zwar für die erste Mannschaft entschieden, aber aus sportlichen und auch menschlichen Gründen, fanden die ersten Spiele in der zweiten Mannschaft statt. Durch berufliche und private Verhinderungen war selten ein einheitlicher Rückraum beim Training, das technische Einspielen gestaltete sich noch schwierig. Die harte Vorbereitungsphase zeigte zwar von Anfang an, dass die Mannschaft auf allen Positionen konditionell topfit und unter den Besten zu finden ist und insgesamt ein hoher Siegeswille herrschte, jedoch war der zum größten Teil selbst und teilweise vom Umfeld auferlegte Leistungsdruck gerade für die jungen Spieler nicht leicht. Viele Spieler verkrampften in der Folge im Kopf und die Eingespieltheit war noch nicht da. Es folgten Niederlagen gegen die letztjährige Kreisliga-A Mannschaft der HSG EGB Gadderbaum 3, Tus Brake 3 und HSG Spradow 3. Die Niederlage gegen Brake 3 relativiert sich deutlich aus jetziger Sicht, wenn man den Tabellenplatz dieser Mannschaft und deren Ergebnisse sieht, die doch alle in der Liga überraschen. Die völlig unnötige Niederlage gegen Spradow 3 schmerzt vor allem mich auch heute noch ein wenig. Nach dem Spiel gegen Brake 3, der Verletzung von Sebastian Kreft der als neuer Leistungsträger gleich 6 Wochen wegen eines Nasenbeinbruches ausfiel und unter Berücksichtigung mehrerer Test im Training änderte ich erneut einige Trainingsansätze und vor allem die Tempotaktik in der Offensive. Gleichzeitig wurde bei aller ernster Trainingsarbeit vor allem viel kommuniziert und der Spaßfaktor betont. Wie von mir vor der Saison deutlich gesagt, war der stärkste Schwachpunkt die Abwehr. Dies kann bei einer so jungen Mannschaft mit so vielen Spielern einfach nicht in so einer kurzen Zeit automatisch funktionieren, da trotz allem harten Training, die Spieler auch zueinander finden und sich Laufwege und Abstimmung einspielen müssen. Dies braucht eben "Zeit, Geduld, Kommunikation und Zuversicht".

Vor allem Christian Wolff zeichnete sich in dieser Phase als hervorragendes Vorbild, Motivator und Leistungsträger aus für die jungen Spieler. Ebenso kehrte Andreas Allewelt endgültig zum Kader der ersten Mannschaft zurück und Tobias Schultz ärgerte sich so sehr darüber, dass wir unser offensichtliches Potential noch nicht als Einheit darstellen konnten, dass er deutlichst die Führungsrolle vor allem in der Abwehr übernahm und die jungen Spieler mit sich riss und gleichzeitig Druck von ihnen nahm. Daniel Reimer wurde auf die Außenpositionen und den Rückraum umorganisiert und vor allem Sebastian Wilke und René Gotthilf zeigten zunehmend Verbesserungen in allen technischen Bereichen. Gerade René Gotthilf zeichnete sich hierbei trotz hohem Trainingsdruck mit hoher Disziplin und Verbesserungswillen aus, was sich in den tollen Spielleistungen niederschlägt.

Trotz der sportlich unzufriedenen Situation zu diesem Zeitpunkt blieben Mannschaft und Trainer gelassen. Viele junge Spieler – allen voran Christian Jostmeyer – sorgten stets für gute Laune. Es wurde ruhig und konzentriert gearbeitet, die neuen Konzepte antrainiert und versucht umzusetzen. Es wurden weitere Vorbereitungsspiele im laufenden Saisonbetrieb von mir installiert, was deutlich Wirkung zeigte.

Befremdlich und völlig kontraproduktiv und auch sehr erstaunt nahm die Mannschaft und Trainer jedoch die Reaktionen einzelner wohl sehr weniger und vor allem offensichtlich unsachlicher Kritiker in unserem Gästebuch wahr. Mannschaft, Coach und Teamchef und vor allem auch die Handballabteilungs- und Vereinsleitung durch Martin Grothaus bildeten stets eine ruhige und konstruktive Einheit. Bei jedem Spiel war offensichtlich, dass die Kommunikation zwischen Spielern und Trainerstab – trotz dieser zwar erwarteten aber eben doch schwierigen Situation – vollständig funktionierte. Einige Äußerungen ohne in alle Details gehen zu wollen, erstaunten zudem sehr. Eine dritte Mannschaft, angesichts der letztjährigen und auch diesjährigen Personalprobleme in der zweiten Mannschaft, die einer stetigen Unterstützung aus der ersten Mannschaft bedarf und einer A-Jugend die jetzt erst kommt und einer langen Saison mit stets vielen Verhinderungen durch Verletzungen und Beruf, ist ein zu diesem Zeitpunkt, ich will es mal vorsichtig formulieren, doch recht „mutiger Vorschlag“. Es wurde Unzufriedenheit festgestellt und dargestellt die nicht bestand. Die persönliche Kritik an mir ist in Ordnung. Dazu gibt es viele Floskeln die passen, wie „viel Feind, viel Ehr“, „Schmäh und Kritik ist im Trainerjob kostenlos inklusive“ und selbstverständlich muss ich dies aushalten und im Zweifelsfall auch den Kopf hinhalten. Hierfür sei jeder versichert ist mein Verantwortungsbewusstsein ausreichend ausgeprägt. Aber am 4/5 Spieltag und unter den o.g. Rahmenbedingungen derartige kontraproduktive, nicht konstruktive Kritik zu üben, war vor allem gegenüber den Jungspielern aber auch der gesamten Mannschaft zu diesem Zeitpunkt für mich nicht nachvollziehbar und dies bleibt es auch bis heute. Umso bedauerlicher auch noch, als dass das Gästebuch für „die Besucher der Homepage“ allgemein gedacht ist und nicht als „Kritikforum“ und es insoweit noch das falsche Forum war. Ebenso fraglich warum nicht im Hallenbereich vielleicht mal ein Gespräch mit Spielern und/oder Trainerstab über die Perspektiven gesucht wurde und dann vielleicht gegenüber den Spielern und/oder mir eben auch nicht anonym. Wenn man bedenkt wie viel ehrenamtlicher Aufwand im Verein seitens Martin Grothaus, dem Trainerstab aber auch Einsatz aller Spieler vorliegt, war es objektiv doch vielleicht etwas sehr unfair. Aber damit habe ich hierzu eigentlich nun schon viel zu viel gesagt, als dass es dieser Aufmerksamkeit wert wäre. Die Mannschaft hat frühzeitig die Antwort in der Halle und im Spiel gegeben, was zeitgleich auch meine abschließende Antwort auf diese Kritik ist.

Die tolle Trainingsarbeit meiner Spieler, der Zeitfaktor zum Einspielen und der Frust trotz gefühlter Überlegenheit keine Punkte eingefahren zu haben, führte zu der erhofften Trotzreaktion der gesamten Mannschaft im Auswärtsspiel gegen die grundsätzlich stark einzustufende Mannschaft der HSG Schröttinghausen-Babenhausen 2, die letztjährig noch als Dritter die Saison beendet hatte. Hier zeichneten sich Tobias Schultz, Christian Wolff, Andreas Allewelt, Marc Eggersmann, René Gotthilf und Sebastian Wilke aus, die mit Erfahrung und Willen dem Gegner das eigene Spiel aufgezwungen haben und die Konzepte aus dem Training konsequent umsetzten. Dies befreite auch die Jungspieler und führte zum verdienten ersten Sieg in der Saison, der so noch nicht einmal eingeplant war. Dies war der Auftakt zu einer tollen Aufholjagd und ein Befreiungsschlag für fast alle Köpfe der Spieler. Benjamin Bucksch zeigt seit dieser Zeit auf Rechtsaußen mehrfach sensationelle Spiele, Daniel Reimer fängt sich leistungstechnisch vor allem auf Linksaußen, Jan Kruse arbeitet sich wie ebenso Dennis Kruse und Jonas Thiele mit harter Trainingsarbeit in das Team. Seit der Rückkehr von Sebastian Kreft nach der Verletzungspause sind wir praktisch im Rückraum nur noch schwer auszurechnen und unter dessen und der Anleitung von Tobias Schultz entwickelt sich Kreisläufer Sebastian Wilke zu einem wesentlichen Stabilisierungsfaktor in der Abwehr bei gleichzeitiger Erfolgssteigerung in der Offensive. Sebastian Feld zeichnet sich zudem seit seinem Wechsel von der Kreisposition in den Rückraum stets als für den Gegner unberechenbare Größe für Kurzeinsätze aus. Alexander Scholz zeigte eine tolle Pokalleistung und Christian Jostmeyer ein furioses Spiel auch in der Abwehr gegen Rödinghausen 2. Torwart Daniel Pahl zeigt eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den Vorjahren und profitiert und harmonisiert hervorragend mit den erfahrenen Keepern Marc Eggersmann und Ulf Korfsmeier, so dass wir auch in diesem Bereich nun Bestens besetzt sind. Gerade Marc Eggersmann war sportlich wie menschlich hier ebenfalls ein großer Rückhalt für Mannschaft und Trainer. Christian Schulzyk und Stefan Schwarz kämpfen hart im Training um Leistungssteigerungen und beweisen sich jedes Wochenende wie ebenso Jonas Müller mit Einsätzen in der zweiten Mannschaft. Mit stetigem Saisonverlauf erhalten sie dort mehr zeitliche Einsätze und konnten auch im Pokal für die erste Mannschaft zum Zuge kommen. Sven Ebert als stets absolut einsatzbereiter und topfiter "Stand-By-Spieler" ist für mich eine stets beruhigende Alternative bei Verletzungs- und Terminpech im Rückraum und auf Außen. Auch diese Saison musste er bereits mehrfach und erfolgreich, vor allem auch in der Abwehr aushelfen. Einzig Tim Wedler verfolgte durchgehend das Krankheits- und Verletzungspech, so dass er seit seinem Wechsel zum TVL bis heute zumindest sportlich noch nicht den Anschluss finden konnten, aber „kulturell“ ein wichtiger Faktor für Mannschaft und Umfeld ist.

In der Folge überraschten wir die Konkurrenz der Liga mit einem Punktgewinn gegen Bünde-Dünne 3, der zudem letztlich doch zu wenig war, hatten wir doch eigentlich den Sieg schon in der Hand. Es folgte ein sehr sehenswerter Auswärtssieg gegen den CVJM Rödinghausen 2. Dies war sicherlich das technisch bisher beste Spiel der Mannschaft in diesem Jahr gewesen und begeisterte und überraschte in dieser Ausprägung sehr. Das Pokalwochenende wurde sportlich wie auch organisatorisch sehr bemüht und erfolgreich bestritten und wir haben uns erstmals für die Hauptrunde qualifiziert. Es folgten Pflichtsiege gegen Menninghüffen 3 und Schildesche 3, phasenweise nicht auf absoluter technischer Leistungshöhe. Dies ist aber auch nicht immer möglich, da bei vielen Spielern nun auch Verletzungssorgen und Erschöpfungen auftreten.

Auf das Derby gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer vom TVC Enger 2 freuten sich beim TVL alle Spieler und der Trainer besonders. Eine gezielte Vorbereitung auf dieses Spiel, wie ebenso erstmals in dieser Saison auf nahezu alle Spieler zugreifen zu können, als auch die hart erarbeitete Ausgangslage führten dazu, dass wir hier letztes Wochenende sehr befreit aber konzentriert aufspielen konnten. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigten wir dann mit nur acht zugelassenen Gegentoren gegen diese Mannschaft, einen weiteren Trainingserfolg, der noch nicht stabilisiert aber spürbar ist, nämlich eine deutlich bessere Abwehrarbeit. Die Mannschaft belohnte sich zu meiner Freude selber vor einer tollen Zuschauerkulisse mit einem sehenswerten Heimsieg.

Damit sind wir einschließlich Pokal seit neun Pflichtspielen, in der Liga seit sechs Spielen ungeschlagen und haben vier Siege in Folge eingefahren. Ergebnis dieser tollen Serie ist, dass wir uns nach 2 Spieltagen im unteren Tabellenbereich nun im gesicherten oberen Mittelfeld wiederfinden und in jedem Falle mit einem positiven Punktekonto in die wohlverdiente Winterpause gehen werden.

Ich freue mich für das Umfeld, die Sponsoren - denen ich nochmals danken möchte -, die tolle Unterstützung von der Tribüne aber vor allem für meine Spieler sehr darüber, dass unsere harte Trainingsarbeit und der für diese Liga ungewöhnliche Aufwand in allen Bereichen des Vereins bereits so früh in der Saison zumindest bis jetzt belohnt wurde.

Nichts desto trotz bleibe ich vorrangig bei meiner Zielsetzung, diese junge neue Mannschaft frühzeitig im Saisonverlauf abschließend in der Kreisliga B etablieren zu wollen und dies bedeutet 20-24 Punkte so früh wie möglich einzufahren. Danach könnten neue Ziele definiert werden. Nicht früher, aber auch nicht später. Darüber hinaus wird uns nach den Siegen gegen Rödinghausen 2, Enger 2 und dem Punktgewinn gegen Bünde-Dünne 3 kein Team mehr in der Liga als „graue Maus“ ansehen und insoweit haben meine Jungs schon zu einem recht frühen Zeitpunkt in dieser Saison „ihre Unschuld“ verloren. Dem daraus resultierenden Leistungsdruck zu widerstehen wird vorrangige Aufgabe auch von mir als Trainer sein, wie ebenso stets die Spannung und Konzentration hoch zu halten. Vermeintlich "leichte Spiele" wird es entsprechend für meine Mannschaft in dieser Saison nicht mehr geben.

Jeder Handballfreund des TVL kann versichert sich sein, dass meine Mannschaft und ich als Trainer mit meinem Co-Coach Matthias Ernet und der Vereinsführung um Martin Grothaus stets alles versuchen werden, möglichst erfolgreich gegen jeden Gegner der Liga zu bestehen und nach Möglichkeit hierbei auch noch sehenswerten Handball zu spielen. Dass wir jeden schlagen können, haben die Jungs beeindruckend bewiesen, eine gewisse Konstanz schon recht früh jetzt auch. Aber es werden auch wahrscheinlich hier und dort wieder Rückschläge hinzunehmen sein, auch daraus resultiert in der Folge eine clevere und bessere Mannschaft.

Meine Arbeit zielt jedoch wie sicherlich bekannt, auf eine nachhaltige, dauerhafte Entwicklung beim TVL ab. Dies bedeutet weiterhin das Setzen auf die eigenen Jugendarbeit und die dort heranwachsenden Kräfte. Testspiele gegen die A-Jugend haben hier bereits beruhigende Eindrücke vermittelt. Tim Grothaus als Trainer der A-Jugend leistet hier hervorragende Arbeit für den Verein. Auch die enge Anbindung an die zweite Mannschaft ist vorhanden und ich bin mir sicher, dass falls uns in dieser Saison doch noch ein heftiges Verletzungspech wie letzte Saison ereilen sollte, dass ich stets auf eine hochmotivierte Unterstützung aus der zweiten Mannschaft bauen darf, die zudem in dieser Saison äußerst erfolgreich in der Kreisliga C agiert.

Zusammenfassend sind die nächsten Ziele also ohne Druck möglichst schnell in der Liga eine Punktemarke von 20 und mehr zu erreichen, sich weiter zu finden und die Abwehr zu stabilisieren, die Jugend heranzuführen und eventuell wenn alles glücklich läuft, im Februar 2010 wieder eine Bestandsaufnahme zu machen mit eventuellen neuen Zielsetzungen. .

Sehr freuen tue ich mich für meine Spieler, dass sie am Wochenende vom 02.01.2010 mit hochklassigen Gegnern aus Bezirks-, Landes- und zumindest auf dem Papier Oberliga im Rahmen des Pokals einfach einmal befreit völlig ohne Druck aufspielen und genießen können. Eine tolle Belohnung für eine bis jetzt doch recht erfreuliche verlaufene Hinrunde wie ich finde.

Unser für dieses Jahr letztes Spiel findet am kommenden Samstag, den 19.12.09 mit Anpfiff um 19.00 Uhr in der Barlach-Halle Herford gegen die TG Herford 3 statt. Die Mannschaft und ich würden sich über eine Unterstützung natürlich sehr freuen.

Ich hoffe mit diesem doch recht ausführlichen Trainerwort zum Jahreswechsel allen Interessierten und Unterstützern des TVL – Erste Herren – einen ausreichenden Einblick in den bisherigen Saisonverlauf und die Stimmung und Situation in und um die Mannschaft gegeben zu haben. Ich bedanke mich ausdrücklich für Ihre/Deine Zeit und möchte auch im Namen der Mannschaft betonen, dass wir uns riesig über die tolle und allgemein steigende Unterstützung in diesem Jahr gefreut haben.

Danken möchte ich auch insbesondere noch Sven Ebert und Daniel Pahl für die tolle dauerhafte Fortentwicklung und Pflege unseres Internetauftrittes der sicherlich schon jetzt deutlich höherklassiger ist, als wir spielen dürfen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Handballfreunden und denen des TVL natürlich im Besonderen, allen Sponsoren, der Mannschaft und ihren Familienangehörigen eine friedliche, besinnliche und hoffentlich harmonische Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2010.

Ich hoffe Sie / Dich dann im neuen Jahr spätestens beim ersten Heimspiel in Lenzinghausen wieder mit der Mannschaft begrüßen und hoffentlich mit guten Leistungen begeistern zu dürfen.

Lenzinghausen, den 14.12.2009

Christian Antons