Trainer- & Abschiedswort zur Saison 2010/2011
Liebe Vereinsmitglieder, Sponsoren und alle Handballfreunde des TVL,
die Saison 2010/2011 in der Kreisliga B ist gespielt. Wie Tradition in den letzten Jahren bei mir, gibt es auch für diese abgelaufene und zeitgleich persönlich letzte Saison als Teamchef der ersten Herrenmannschaft des TVL, ein Trainerwort und damit Rückblick auf die vergangene Saison. Aufgrund meines Rücktritts überlasse ich den ausführlichen Ausblick auf die kommende Saison selbstverständlich meinen Nachfolgern zu einem späteren und von ihnen gewählten Zeitpunkt.
Was waren die wichtigsten Zielsetzungen und Aussagen meinerseits zum Saisonstart 2010/2011?
Hier zitiere ich einfach aus meinem Trainerwort zum Saisonstart 2010/2011:
Amtmann-Aussage 1 vom 08.09.10:
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„Warum nur 27 Punkte wird sicherlich der ein oder andere TVL-Anhänger nach der tollen letzten Saison fragen? Antwort: Weil ich Realist bin. Die Liga ist wesentlich stärker geworden, unser interner Torschützenkönig hat seinen Rückzug erklärt in die zweite Mannschaft, die Trainingsbedingungen sind wesentlich schwieriger geworden und ein für mich ganz wesentlicher Faktor ist, dass wir von keiner einzigen Mannschaft mehr unterschätzt werden in dieser Saison. Dies war häufig ein zusätzlicher Überraschungsbonus im vergangenen Jahr. Mit Platz 5 – 8 sind wir mittendrin und können sowohl nach unten als auch nach oben „gut ärgern“ und die tolle Vorjahresleistung damit allgemein bestätigen.“
Amtmann-Aussage(n) 2 vom 08.09.10:
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„Vor allem die erste Mannschaft aus Quelle/Ummeln mit einem guten Vereinsumfeld wird alles daran setzen den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.“
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„Aus der Kreisliga C kommen mit der HSG Löhne-Obernbeck 3 und Altenhagen-Heepen 4 zwei sehr starke und souveräne Aufsteiger hoch. Die Heeperaner haben sich namenhaft im Rückraum und vor allem damit in der Abwehr mit Spielern verstärkt, die sogar Regionalligaerfahrung haben. Die Ansage hier ist klar für die Reserve der TSG, sie planen den direkten Durchmarsch wie letzte Saison der TVC Enger 2 in die Kreisliga A.“
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„Der TV Häver wird nach erfolgtem Trainerwechsel, endgültigem Umbruch und Einbau der A-Jugend sehr hohe Ambitionen haben und lief in der letzten Saison seinen Ansprüchen und vor allem Möglichkeiten aus diversen Gründen hinterher. In dieser Saison wird aus meiner Sicht der TV Häver vielleicht eine der großen Überraschungen sein.“
Ich lag und kann sicherlich auch nicht mit allen Dingen vor einer Saison immer richtig liegen. Aber meine Einschätzung zur Situation und Chancen in der vergangenen Saison waren wohl nicht sooo schlecht. Kreismeister TV Häver, Platz 2 TSG AH 4, punktgleich auf Platz 3 die HSG aus Quelle-Ummeln. Auch mit einem potentiellen Absteiger aus Spradow hatte ich nicht ganz unrecht. Sicherlich eine Enttäuschung für die Vereine und Ansprüche waren, entgegen meiner Erwartungen, die Tus 97 IV und HSG LO 3.
Und der TVL? Wie von mir angesichts der starken Liga eingeschätzt, als Punktlandung auf Tabellenplatz 5.
Hier die erreichten Fakten zur Saison 2010/2011:
Positiv:
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16 gewonnene und 7 verlorene Partien, dazu 3 Unentschieden
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Dies ergibt bei 730:640 Toren, damit einer positiven Tordifferenz von +90 Treffern, ein Punktekonto von 35:17
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Tabellenplatz 5
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In der gesamten Liga gibt es nur eine einzige Mannschaft die besser ist im direkten Vergleich, dies ist der Aufsteiger TSG AH 4 und dieser auch nur aufgrund der Tordifferenz. Gegen alle anderen Mannschaften, einschließlich dem Kreismeister sind wir im direkten Vergleich besser gewesen.
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Nur der Kreismeister und wir haben mehr als 700 Tore in der Kreisliga B geworfen.
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Gegen den Kreismeister haben wir 3 Punkte erzielt (der nur 7 Minuspunkte hat), gegen die TSG AH 4 zwei.
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Wann immer wir in Bestbesetzung und „alle wirklich auch im Kopf da und gefordert waren“, haben wir auch Bestleistungen gezeigt und unserer Gesamtpotential abgerufen. Highlights in dieser Hinsicht waren in dieser Saison sicherlich die Demontage des damaligen ungeschlagenen Tabellenführer HSG Schröttinghausen-Babenhausen 2 in der eigenen Halle mit 35:23, das Rückspiel und das damit der HSG CVJM Quelle-Ummeln Grenzen aufzeigende Rückspiel von 32:24, sowie dass 19:17 und 26:26 gegen den Kreismeister. Toller Kantersieg durch die Jugend und und unter der bereits neuen Leitung gegen Tus Brake 3 mit 36:24. Netter Abschluss war der höchste Kantersieg in dieser Saison gegen den VfB Jöllenbeck am letzten Spieltag mit 37:22.
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Eine minimal bessere Abwehr als letzte Saison
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Bis zum 11ten Spieltag waren wir auf einem Aufstiegsplatz, am 19ten Spieltag durften wir noch einmal oben anschließen und schnuppern
Negativ:
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Ein Pluspunkt weniger als letzte Saison, weniger Offensivtore
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Mehr Heimspiele verloren
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Einen Tabellenplatz verloren
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Katastrophale Leistungseinbrüche und völlig unnötige Punkteverluste gegen die SG Bünde-Dünne 3, TG Herford 3, Spradow 3 und ein ärgerlicher Punktverlust gegen die HSG Schröttinghausen-Babenhausen 2 im Rückspiel nach klarer Führung. Macht insgesamt 6 unnötige Punktverluste. Minuspunkte die wir tatsächlich haben sind 17, abzgl. dieser 6 unnötige Punkteverluste wären 11. Hätte man sich dann noch das Debakel in Rödinghausen nur mit einem Unentschieden erspart, wäre man auf Tabellenplatz 2 gewesen mit dem Schlusspfiff zur Saison. Aber „hätte, wäre, wenn und aber, ist alles sch..... Gelaber :) !“.
Fazit zur Saisonleistung 2010/2011:
Mehr als 35 – 37 Punkte sind offensichtlich mit dem bisherigen Kader nicht drin, wobei die erste Herrenmannschaft in dieser Saison den Abgang des damaligen Torschützenkönigs zu verkraften hatte. Auch sind grundsätzlich die Minuspunkte zweistellig. Das Leistungsniveau liegt daher souverän und nie gefährdet je nach Saisonverlauf bei Platz 3 bis Platz 5. Zeitgleich war der bisherige Kader in Bestbesetzung und zwischenzeitlicher höherer Trainingsbeteiligung, jederzeit in der Lage, jede Mannschaft in der Liga klar zu beherrschen und sehenswert und beeindruckend zu schlagen. Die Mannschaft war nun gut eingespielt und konnte die fehlende Trainingsbeteiligung einiger Leistungsträger recht gut kompensieren. Fazit auch, der von mir in den letzten drei Jahren endgültig etablierte Tempohandball beim TVL1 ist höchst attraktiv und ein Erfolgsmodell gewesen. Die letzten beiden Jahre sprechen hier eine klare Sprache für sich.
TVL2 / TVL3 / A-Jugend:
Der TVL2 hat eine durchgewachsene Saison hinter sich und lief ein wenig seinen Ansprüchen aufgrund beruflicher und persönlicher Verhinderungen einzelner, sowie eine nicht immer optimalen Organisation aus meiner Sicht hinterher. Recht schade. Klare Siege gegen viele Mannschaften und gute Spiele gerade im Ortsderby zeigten aber jederzeit die mögliche Klasse der Mannschaft. In der kommenden Saison wird mit Thomas König, ein sehr erfahrener Spieler und zudem TVL-Urgestein, die sportliche Leitung übernehmen. Hiervon erhoffe ich mir persönlich sehr viel für den TVL2 und begrüße dieses tolle Engagement von Thomas.
Der TVL3 sicherlich eine „witzige Erfolgsgeschichte“ die federführend von Martin Grothaus geleitet, aber auch intensiv von mir unterstützt wurde. Gleich in der ersten Saison des TVL3 waren tolle Erfolge zu verzeichnen. In fast schon immer unterschiedlicher Personalbesetzung, gelang es gleich in der ersten Saison die Aufstiegsrunde zu erreichen. Viele Mannschaften konnten geärgert werden. Zeitgleich diente der TVL3 auch als „Fitnesslager“ für den TVL1 und TVL3. Highlight hierbei sicherlich Carsten Schmiegel, der sich hier die Stärke und das Selbstbewusstsein für den TVL1 holte und letztlich dann auch von mir dauerhaft in den Kader der ersten Herrenmannschaft hochgezogen wurde.
Die A-Jugend: Tolle sehenswerte Saison. Gar nicht hoch genug muss und darf man loben, die jahrelange tolle Trainerarbeit von Tim Grothaus und Ralf Bartling. Viele Jahre fest zusammenspielend und geprägt von der Spielpraxis und dem Know How von Tim, ist ein Jahrgang herangewachsen und geschult worden, nach dem sich viele – sogar über den Handballkreis hinaus – sich die Finger lecken. Im Rahmen des Umbruchs haben sich schon jetzt beim TVL1 fest etabliert: Lucas Hildebrand, Sebastian Möcker und Sebastian Ebel. Diese sind „eingeschlagen“ wie eine eins im TVL1 und prägten ihn bereits deutlich in der Rückrunde. Ein klares Signal auch, dass beide Sebastians und Lucas viele Angebote dritter, viel höherklassiger Vereine und Mannschaften bewusst zu Gunsten des TVL ausgeschlagen haben. Viele weitere Spieler der jetzigen A-Jugend werden in der kommenden Saison das Gesicht des neuen TVL1 prägen. Nur beispielhaft seien hier Jannis Rabeneck, Florian Möller und Jan Kniepkamp benannt, wie ebenso als Vervollständigung eines schwer berechenbaren und dann sehr hochklassigen Torwartgespanns durch Sascha Böer. Mir hat die Arbeit mit diesen Jungs eine riesige Freude gemacht. Deshalb auch schon in den letzten Jahren die häufigen und vielen gemeinsamen Trainingseinheiten und vor allem Vorbereitungsspiele.
Ein Ausblick:
TVL1: Meine Nachfolger, Sebastian Kreft und Marc Eggersmann, habe ich für genau diesen Job ausgewählt und seit der Rückrunde gezielt vorbereitet und aufgebaut. Sie wollen meine „Philosophie des Handballs“ fortsetzen und perfektionieren. Sicherlich schaffen sie es auch dann endlich einmal die „40er Marke“ zu knacken, was mir in den Pflichtspielen immer verwehrt blieb. Der komplette Umbau hin zur Jugend im Gesamtkader und auf der Bank ist konsequent und richtig und kommt passend. Eine Trainingsbeteiligung der „Stammzehn“ sicherlich jenseits von 70% wird damit erzielbar sein. Die „Stammsieben“ in dieser Saison hatte eine Anwesenheit von weniger 40%. Auch dies eine klare Aussage. Mit Marc Weszpatat steht zudem der erste tolle Neuzugang für die neue Saison fest, den ich noch mit einfädeln durfte (Dank auch einer tollen Vorarbeit von Christian Jostmeyer). Eine gezielte qualitative und menschlich passende Verstärkung. Der TVL1 wird attraktiv und saustark sein. Ich freue mich wirklich darauf.
TVL2: Wird unter der Führung von Thomas König eine federführende Neuorganisation bekommen. Wirklich sehr namenhafte Neuzugänge sind hier hier bereits vereinsintern angekündigt worden. Wenn diese wirklich kommen und diese gepaart werden mit den gesamten Jugendspielern aus dem bisherigen TVL3, sowie der bekannten „Stammbesetzung der „Ur-TVL'er““, wird eine extrem unberechenbare und ebenfalls sicherlich sehr stark spielende erste Reserve für die erste Mannschaft entstehen.
TVL3: Was soll ich sagen..... Ich freue mich riesig darauf. Ohne Druck Handball spielen und dies mit den Jungs die mich seit Jahren begleiten. Eine klasse und spannende Sache. Der Kader wird sicherlich ein Highlight in der Kreisklasse werden und noch wichtiger wir werden sehr, sehr viel Spaß und Freude haben. Zudem entsteht eine Mannschaft die jahrelang so zusammenspielen können wird, gezielt nach den gewählten Motto's: „Soweit uns die Knochen noch tragen und bis, dass die Orthopäden uns scheiden“. Kulturell wie sportlich wird mit uns zu rechnen sein.
Somit sieht der TV Lenzinghausen der kommenden Saison 2011/2012 sicherlich sehr gelassen wie seit Jahren nicht mehr entgegen. Natürlich schmerzt ein wenig, dass der ein oder andere A-Jugendlich nicht die Chance ergriffen hat gemeinsam mit Buddy und Marc und wichtiger den bisherigen Weggefährten nun etwas ganz Großes beim TVL aufzubauen, aber das schaffen alle vorhandenen Kräfte auch so.
„Y“:
Tief überschattet ist für mich diese Saison mit dem entsetzlichen Schicksalsschlag, der mit dem Tod von Andreas Allewelt verbunden war. Menschlich wie sportlich ein immenser Verlust in jeglicher Hinsicht. Auch dies werde ich leider mit dieser Saison immer verbinden müssen und irgendwie wenn ich an den TVL3 denke, fehlt Andy schon jetzt bei jeder Aktion, die wir machen werden. Andy ich hoffe Du bist an einem Ort, der einen Menschen wie Dich verdient hat.
Persönliches:
Im Rahmen meines letzten Trainerwortes möchte ich mich noch „etwas öffnen“, auch vereinsintern: Ich weiß, gerade bei den alten TVL'ern habe ich stets polarisiert und ich musste mich gegen viele Widerstände durchsetzen und teilweise habe ich mich auch darüber hinweg gesetzt. Einige waren häufig nicht meiner Meinung. Doch aus meiner Sicht kann nur wer Entscheidungen trifft und kleinere Visionen und Träume hat, wirklich etwas bewegen. Stets gefreut hat mich hierbei der insgesamt trotz allem immer familiäre und menschlich warme Umgang untereinander, auch und gerade wenn man nicht immer einer Meinung war. Fakt ist, als ich 2003/2004 mit vielen anderen Spielern zum TVL kam, war der TVL mehrfach durchgereicht worden und keiner nahm ihn mehr im Handballkreis in Sachen Herrenhandball ernst. Heute 2011 haben wir drei Herrenmannschaften, eine tolle attraktive erste Herrenmannschaft, ein Website und Öffentlichkeitsarbeit die sehr gut ist, eine klasse Sponsorenlage gezielt für den Herrenbereich und sind wieder eine Marke im Handballkreis. Gerade bei den Bielefelder Mannschaften, zu denen ich einen größeren persönlichen Bezug habe, ist dies deutlich aufgrund des Feedbacks zu spüren. Spieler wollen zum und gehen seit zwei Jahren nicht mehr weg vom TVL. Und viele Vereine haben und werden sich die Zähne bei bestimmten Anfragen ausbeißen. Und wer weiß, vielleicht feiern wir in einem Jahr um diese Zeit den ein oder anderen Aufstieg, nach vielen Jahren des „Wiederaufbaus“. Basis dafür zum einem sicherlich eine tolle Jugendarbeit wie beschrieben von Tim Grothaus und allen Beteiligten die damit verbunden waren, aber zum anderen sicherlich auch meine Entscheidungen, Bemühungen und gerade die Art „wie ich eben bin“. Meine Mottos sind nun einmal Dinge wie: „Stillstand und Zufriedenheit sind Rückschritt“ , „Wer aufhört besser sein zu wollen, hat aufgehört gut zu sein“, „Wer mit 10 Toren führt, soll 15 machen und wer mit 10 hinten liegt sollte versuchen, dass es nur 9 werden mit Schlusspfiff“, „Ohne klare Ziele keine Anhängerschaft, ohne Leader keine Führung“ und am Wichtigsten „Ganz oder gar nicht“. So bin ich nun einmal und da wird mich auch keiner mehr verändern. Und mit dem nun beim TVL von mir Erreichtem bin ich zufrieden, auch wenn ich mich natürlich gerne mit einem Aufstiegsplatz verabschiedet hätte. Aus den beschrieben Gründen war dieser Wunsch aber auch nicht realistisch, deshalb habe ich ihn für diese Saison auch nie laut ausgesprochen. Ganz klar bedanken muss ich mich an dieser Stelle bei Martin Grothaus, der mich und meine Gedanken stets verstanden, mir Vertrauen geschenkt und „mich hat einfach machen lassen“ mit viel Wohlwollen. Ich hoffe ich habe dieses geschenkte Vertrauen des Handballabteilungsleiters und Vereinsvorsitzenden ausreichend zurück gezahlt.
Ich freue mich auf die kommende Saison, vor allem die „Heimspielwochenenden“ wo TVL3 bis TVL1 hintereinander spielen werden. Dies bedeutet viel Spaß, eine vollere Halle und noch mehr Zusammenhalt. Mein Rücktritt war beruflich wie familiär bedingt und schweren Herzens und egal wann und wie, meinen Handball hänge ich auf jeden Fall nur bei einem Verein an den Nagel und das ist der TV Lenzinghausen e.V., wo ich ein sportliches zu Hause gefunden habe.
Abschließend hier nun einzelnen weiteren Personen zu danken wäre schwierig und ich müsste aufpassen auf jeden Fall keinen zu vergessen. Die Ergebnisse die erreicht wurden haben viele Väter und viele haben mich auf unterschiedlichste Weise unterstützt. Deshalb sage ich an dieser Stelle einfach Danke an alle die es wissen, dass ich sie meine.
In jedem Fall bedanke ich mich aber noch bei meiner Mannschaft und den A-Jugendlichen, die bereits teilweise beim TVL1 dazu gehörten, für eine klasse Saison, Rückrunde und vor allem Abschiedsfeier als Coach wie ich sie mir gewünscht habe. Es war eine tolle Zeit und ein schönes Ende und es war mit stets in all den Jahren mit allen Spielern die ich begleitet und geprägt habe eine Ehre Trainer des TVL1 gewesen zu sein.
Meinen Nachfolgern danke ich für die tolle Zusammenarbeit während dieser Saison, den gegenseitigen Respekt und ich weiß, bei Euch ist alles in guten Händen. Macht etwas daraus und macht es vor allem besser als ich, damit wir endlich dahin kommen mit dem TVL1 wo wir schon lange hingehören.
In diesem Sinne freue ich mich mit allen Handballfreunden und Unterstützern des TVL auf die kommenden Jahre und Spiele in Lenzinghausen.
Wir sehen uns in der Halle, so oder so.....
Viele Grüße
Christian Antons / TVL


